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Darstellung: Defizite im Radverkehr

Defizite im Radverkehr

Die Zustandsanalyse: Radverkehr

Piktogramm: Fahrrad

Der Radverkehr hat in Darmstadt in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen: im Berufs- und Ausbildungsverkehr, in der Freizeit aber auch als Verkehrsmittel zur Alltagsversorgung. Schon heute werden fast 15% aller Wege auf dem Fahrrad zurückgelegt, innerhalb der Stadtgrenzen sind es fast 20%.

Im Rahmen des Radwege-Ausbau-Programms wurden seit den 80er Jahren entlang von Hauptverkehrsstraßen separate Radwege und Radfahrstreifen angelegt. Weitere wichtige Maßnahmen waren die Einrichtung von Tempo 30-Zonen, die Freigabe großer Teile der Fußgängerzone und des Herrngartens für den Radverkehr und zuletzt die Möglichkeit, ausgewählte Einbahnstraßen auch in Gegenrichtung befahren zu können.

Die Analyse der wichtigsten Radverkehrsverbindungen hat gezeigt, dass noch kein geschlossenes Netz vorhanden ist und dass Teile des Netzes deutliche Mängel aufweisen: zu schmale Radwege, kein Sicherheitsabstand zu parkenden Fahrzeugen, schadhafte Beläge, störende Hindernisse und Einbauten, Konflikte mit Fußgängerinnen und Fußgängern. Fast ein Drittel der untersuchten Radverkehrsverbindungen sind mit deutlichen Sicherheits- und Komfortmängeln behaftet, an signalisierten Kreuzungen und Einmündungen wurde gar in der Hälfte der begutachteten Fälle ein erhöhtes Sicherheitsrisiko festgestellt.

Am problematischsten sind Teilabschnitte, die eine hohe Bedeutung für den Radverkehr und den Kfz-Verkehr haben, wo aber keine separaten Radwege angeboten werden, z.B. in der Heidelberger Straße und in der Frankfurter Straße.

Anknüpfend an die vorhandenen positiven Ansatzpunkte soll ein geschlossenes Haupt-Radverkehrsnetz mit einer komfortablen und sicheren Wegeführung geschaffen werden.

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